Neuigkeiten
Neuigkeiten aus unserer Heimzeitung
"Mein Neandertal" 01/2012
Macht hoch die Tür ….
Adventsfeiern auf den Bereichen
Dieses Jahr hatten unsere Adventsfeiern – bis auf den Bereich C 200 – ein neues Ambiente: Zum ersten Mal fanden sie in den neuen Bereichsräumen statt. Kleine festliche Perlenlichterketten in mit Naturmaterialien und goldenen Weihnachtskugeln geschmückten Glasschalen leuchteten zusammen mit den Kerzen aus der Tischdekoration hervor. Wie jedes Jahr erklangen dann die altbekannten und beliebten Weihnachtslieder „Kein Plätzchen für Weihnachten“: Eine besinnliche Kurzgeschichte stimmte uns thematisch auf die vor uns liegende Adventszeit ein. Und dann ging es wieder einmal ans Werk: Ärmel hochgekrempelt und ran an die Teigrollen: Die Weihnachtsbäckerei nahm ihren Lauf. Da wurde mit großem Eifer und Freude Teig gerollt, geknetet und zu Tannenbäumen, Sternen, Glocken oder auch Kipferln geformt. Beim abschließenden Kaffeetrinken konnten dann die selbstgebackenen Köstlichkeiten bereits genossen werden.
Ehre, wem Ehre gebührt…
Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches, turbulentes und teils sehr lautes Jahr 2011. Und nichts konnte sie aufhalten – unsere kleine, starke Schar Ehrenamtliche, die sich hier in unserem Haus einsetzt, um den Bewohnern Gutes zu tun. Wir sprechen hier von Menschen, die den Einzelnen, die Einzelne im Blick hatten. Menschen, die nicht nach Minuten abrechnen müssen, sich stattdessen Zeit nehmen wollen. Vom wöchentlichen Sitztanz bis zum einmaligen Einsatz auf dem großen Sommerfest reicht die Palette. Und so unterschiedlich unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter sind, so kreativ und vielfältig sind ihre Einsätze: bei der „Geistige Aktivierung“, liebevollst vorbereitet, wird eine Menge Freude und Gemeinschaftsgefühl geweckt und wie nebenbei die grauen Zellen trainiert. Strahlende Augen, redende Herzen, erleben wir, wenn unser „Wunderhund“ Lasse sein Werk tut. Wöchentlich lässt er sich mit Bananen speisen, kraulen und „knuddeln“ und erreicht gerade die schwerst kranken, dementen Bewohner. Erwähnen möchte ich auch unsere Helden und Heldinnen in der Einzelbetreuung, die ganz regelmäßig und treu „ihre“ Bewohner besuchen, ohne Uhr im Blick, die Ausflüge und Momente ermöglichen, zu denen uns Hauptamtlichen die Zeit fehlt. Auch unser kleines Bewohnergärtchen wäre nicht die blühende Fülle, wenn nicht viele Stunden ehrenamtlichen Engagements verschwendet würden, ihn zu hegen und zu pflegen.
Von ganzem Herzen sagen wir Danke!! Vielen, vielen Dank!
Auf unserer diesjährigen Ehrenamt - Weihnachtsfeier nutzt Herr Schneider in seiner Dankesansprache das Bild des Tandems, um die Arbeit der Ehrenamtlichen hier im Haus zu beschreiben. Gemeinsam – sprich „Hauptamtler“ und „Ehrenamtler“ - sind wir mit vereinten Kräften unterwegs, das Beste für unsere Bewohner zu tun, ihr Wohl im Blick haltend. Das sieht natürlich immer unterschiedlich aus: die Pflege pflegt, die Küche kocht, die Reinigung reinigt, die Wäscherei wäscht, die Verwaltung verwaltet, die Technik hält in Stand, die Tiermutter kümmert sich , der Sozialdienst – ja was macht der eigentlich?:)) – gut, will keinen vergessen und doch allen danken. Es spricht für eine gute Zusammenarbeit, wenn Ehrenamtliche sich hier wohlfühlen und das Gefühl haben, als Mitarbeiter geschätzt zu werden.
Ich freue mich auf ein neues, frisches Jahr 2012, das darauf wartet, erfüllt zu werden.
Herzlichst
Dorothea Görtz
Besondere Küchenwoche
In dieser Woche steht jeden Tag ein bestimmtes Lebensmittel im Mittelpunkt.
Am Montag stellen wir Ihnen Geflügelgerichte vor, dienstags Gerichte mit Käse, mittwochs Gerichte mit Fisch, donnerstags Gerichte mit Fleisch und freitags Gerichte mit Eiern. Es gibt natürlich auch Gerichte zur Auswahl, die mit dem Mittelpunkt Lebensmittel nichts zu tun haben.
"Mein Neandertal" 12/2011
Weihnachtsmarkt im Neandertal
Weihnachtszeit ohne Weihnachtsmarkt—nicht auszudenken. Und dann auch noch so klein, so schön, so familiär…und dann auch noch direkt vor der Haustür!
Vieles, was das Herz begehrt, ist für kleines Geld zu bekommen. Kleine Geschenke und Kunstwerke (teilweise sogar von Bewohnern gebastelt) runden das weihnachtliche Angebot ab: das warme Paar Pantoffeln für die Tochter, die von Bewohnern gestaltete Schachtel Streichhölzer und Teelichthalter in Sternform für besinnliche Kerzenstunden, die leckere Bratapfelmarmelade, Herzendosen, Stoffanhänger für den Weihnachtsbaum, knusprige Pommes oder ein deftiger Grünkohl…
Reibekuchen mit Apfelmus, Waffeln, Stollen, Panierte Champignons und und und…
Dazu gibt es natürlich kalte und warme Getränke. Denn was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne Glühwein? In diesem Fall ist er alkoholfrei, also Punsch.
Bei schlechtem Wetter, lassen Sie sich nicht die Laune verderben. Auch dann bieten wir ein warmes und trockenes Plätzchen im Foyer zum gemütlichen Beisammensitzen an.
Wir laden Sie also herzlich zum schönsten Weihnachtsmarkt in ganz Neandertal ein.
Bis zum 15. Dezember können Sie jeweils von Sonntag bis Donnerstag von 11.30—18.00 Uhr an vier Buden das erleben, was einen richtigen Weihnachtsmarkt ausmacht.
Am 28. November öffnete um 11.00 Uhr zum achten Mal in Folge der wohl kleinste Weihnachtsmarkt der Welt im Neandertal seine Pforten.
Denkt man an den Weihnachtsmarkt, so denkt man an Schnee, heißen Punsch und klirrende Kälte, eingemurmelt in die dicke Winterjacke mit Handschuhen und einer Mütze auf dem Kopf.
Kalt war es auch bei uns, als der Weihnachtsmarkt eröffnete, von Schnee jedoch keine Spur. Hatte man jedoch vor dem Eingang des Hauses ein gutes Plätzchen ergattert, so konnte man viele Sonnenstrahlen abbekommen, die das Gemüt erwärmten.
Eine große Menschenschar versammelte sich, um die Eröffnung des wohl kleinsten Weihnachtsmarktes mitzuerleben. Nach einer kleinen Begrüßung der Heimleitung, durften selbstverständlich der Gesang und der heiße Punsch nicht fehlen.
Neandertaler Weihnachtsmarmelade
Erinnern Sie sich an die Vorweihnachtszeit, als Sie noch Kind waren?
Warten, warten, warten… bis die vierte Kerze brennt!
Was konnte man dagegen unternehmen, dass die Zeit nicht stehenzubleiben drohte? Ein Trick, den viele Eltern angewendet haben: Sie haben Tante, Oma und die Kinder in die Vorbereitungen mit einbezogen, denn niemand wartet gerne
4 Wochen! Und denken Sie bloß nicht, dass man, nur weil man schon ein paar Jahre nicht mehr Kind ist, mit dem Warten keine Probleme mehr hat. Da sind Sie nicht die oder der Einzige, dem das schwer fällt.
Und deshalb haben wir uns ein kreatives Angebot für die Vorweihnachtszeit überlegt, am 22. und 23. November trafen wir uns im Foyer um gemeinsam schöne Dinge für den Weihnachtsmarkt anzufertigen. An einem Tisch wurde rustikal mit Gips gearbeitet, dabei entstanden Engel.

An einer anderen Tischgruppe ging es filigraner zu, in Serviettentechnik konnten die Bewohner Herzendosen dekorieren und Streichholzschachteln mit gemusterten Papieren beklebt werden. Für diejenigen, die gerne mit Farbe umgehen, hielten wir
Holzteelichthalter zum Bemalen bereit. Aber auch für Liebhaber von Handarbeiten gab es Aufgaben, so wurden aus bunten Stoffen Weihnachtsanhänger genäht.
So war für jeden Geschmack und für jede kreative „Ader“ etwas dabei. Andere, die wiederum lieber zuschauten und die gemütliche Atmosphäre bei einem Kaffee und Keksen genossen, gaben ihre Anmerkung und Farbberatung zu den einzelnen Kunststücken dazu.
Auch für den Gaumen sollte etwas auf dem Weihnachtsmarkt zu finden sein. Alle Jahre wieder; ja es wird sogar danach verlangt und ist immer in den ersten Tagen schon ausverkauft: unsere selbstgekochte Weihnachtsmarmelade. Hierfür konnten Stoffkreise ausgeschnitten werden, so wurde wieder Marmelade gekocht und die Gläser hübsch gestaltet.
Unser Küchenteam besteht aus 12 Mitarbeitern. Dazu gehört auch seit Anfang August 2011 eine Auszubildende, die ihre Ausbildung zur Köchin begonnen hat. Die Küchenleitung liegt in den Händen von Frau Schäfer, die eine Ausbildung zur Oekotrophologin hat und außerdem gelernte Köchin und Diätköchin ist. Als weitere Mitarbeiter haben wir eine Köchin, eine Hauswirtschafterin und Küchenhilfen, die zum Teil mehr als 10, 15 oder 20 Jahre zum Küchenteam gehören.
Die Hauptaufgabe der Küche ist es Frühstück, Mittag und Abendessen herzustellen. Damit alle Bewohner zufrieden sind, versuchen wir, eine reichliche Auswahl an Lebensmitteln und Speisen anzubieten. Zum Frühstück gibt es neben verschiedenen Brotsorten noch 3 verschiedene Brötchensorten, dazu Wurst, Käse, Quark, Marmelade, Honig,
Nougatcreme, Butter und Margarine. Nicht zu vergessen,dass es täglich eine reichhaltige Obstauswahl gibt.
Wer möchte, kann auch Müsli oder Corn Flakes bekommen. An Getränken gibt es Kaffee, Tee, Milch oder auch Kakao. Mittags können die Bewohner unter mehreren Komponenten sich ihr Essen selbst zusammen stellen. Wer möchte, kann von jedem etwas probieren. Um das Speiseangebot noch interessanter zu machen, gibt es im Jahr mehrere besondere Wochen, wo die Küche ausgefallene Speisen zubereitet, zum Beispiel „veganes“ Essen. Wer dieses aber nicht mag, kann natürlich auch etwas anderes bekommen.
Zur Küche gehört auch die Spülküche, die dafür Sorge zu tragen hat, dass alles benutzte Geschirr wieder sauber in den Schrank gestellt werden kann.
Die Küche muss täglich viele gesetzliche Auflagen erfüllen. Dazu gehört das Führen von Hygieneplänen, Messen von Temperaturen der Kühlräume, Wareneingangskontrollen und die Dokumentation der Speisen, die zubereitet werden. Alle warmen Speisen müssen eine Ausgangstemperatur von mindestens 65 Grad haben.
In der Weihnachtszeit backt die Küche Plätzchen für Bewohner, die diese dann Weihnachten bekommen. Um all diese Arbeit schaffen zu können, fängt das Küchenteam mit seiner Arbeit um 6.00 Uhr am Morgen an, manchmal auch schon früher. Bis um 14.00 Uhr ist die Arbeit im Frühdienst dann beendet. Der Spätdienst fängt um 15.00 Uhr an und hat um 20.00 Uhr Feierabend . Bis es dann am nächsten Tag wieder von vorne beginnt……….
Ihr Küchenteam
Renate Schäfer
"Mein Neandertal" 11/2011
Weihnachtsmarkteröffnung am 28. November bis zum 15. Dezember
Am 28. November öffnet um 11.00 Uhr zum achten Mal in Folge der wohl kleinste Weihnachtsmarkt der Welt im Neandertal seine Pforten. Das Weihnachtsangebot findet auch dieses Jahr vor dem Haupteingang statt. Was für eine Freude und gemütliche Atmosphäre uns noch erwartet…
Auch bei schlechtem Wetter lassen Sie sich nicht die Laune verderben. Wir werden auch dieses Jahr im Foyer eine gemütliche Ecke für Sie einrichten, in der Sie sich mit einem heißen Punsch, den knusprigen Pommes oder anderen Leckereien, zurückziehen können.
Sonntags bis Donnerstags von 11.30—18.00 Uhr gibt es an den vier Buden Verschiedenes für die Sinne.
Sie dürfen sich an vielen köstlichen Variationen aus der Küche erfreuen. Auch Kunsthandwerkliches wird geboten, darunter auch liebevoll gestaltete Bastelarbeiten unserer Bewohner. Suchen Sie noch ein Weihnachtsgeschenk für ihre Liebsten, Stöbern Sie ruhig ein wenig und lassen sie sich inspirieren, vielleicht ist ein passendes Präsent dabei! Wir wünschen eine angenehme Vorweihnachtszeit, gönnen Sie sich eine Pause vom Weihnachtstrubel und genießen Sie die Atmosphäre auf unserem „kleinsten Weihnachtsmarkt der Welt“.
Lesermeinung
Frau Brüsewitz lebt seit mehr als acht Jahren in unserem Haus und war 4 Jahre Vorsitzende des Heimbeirats. Seit ihrem Einzug ist sie eine gewissenhafte Leserin von „Mein Neandertal“. Wir baten Frau Brüsewitz um ihre Einschätzung und Sichtweise bezüglich Inhalt und Gestaltung unserer Hauszeitung.
Jeden Monat freut sie sich auf das Erscheinen und liest alles mit gutem Gewinn. Insbesondere aber der Artikel mit den christlichen Inhalten am Ende unserer Zeitung hat ihr schon oft „in der Seele gut getan“.
Frau Brüsewitz ist eine Frau, die informiert sein will. „Dieses Seniorenheim ist nun mein zu Hause.“ erklärt sie mir, „und da möchte ich wissen, was bei mir im Haus los ist: Wann die Handwerker wo arbeiten, wer neu hier arbeitet, einfach, was es Neues gibt.“ Sie sieht sich als Teil einer großen Hausgemeinschaft, will Freuden und Sorgen teilen und „Mein Neandertal“ hilft ihr, diese Gemeinschaft zu vertiefen. „Es geht um Miteinander und Aufklärung. Eine Hausgemeinschaft, wie wir sie sind, muss gepflegt werden. Das geht nur über Mitteilung und Austausch. Diese wichtige Funktion übernimmt unter anderem die monatliche Zeitung“, wird mir gesagt.
Auf meine Frage, ob sie sich an einen Artikel besonders erinnern könne, fängt Frau Brüsewitz an zu lachen. „Also, was ihr euch immer einfallen lasst zu den Aprilscherzen…die großen Tannen fällen. Also, ne, ja, daran erinnere ich mich gut.“ (In der Ausgabe April 2009 hatten wir das große „Baumwipfelkappen“ angekündigt. Wegen des Baus eines Segelflughafens sollten von unserem Baumstylisten Willi Stipps die großen Tannen neben dem Bewohnergarten gefällt werden. – Alles ein großer Aprilscherz).
Im Allgemeinen legt die 95 jährige Bewohnerin Wert auf einen guten Umgang mit Sprache, korrekten Satzbau und Grammatik. Doch zugleich betont sie, sie erwarte kein literarisches Meisterwerk. „Dazu haben wir ja die Bücher“, schmunzelt Frau Brüsewitz.
Eine Anregung hat sie nun doch für unser „Redaktionsteam“: „Sie könnte dicker sein. Man ist immer so schnell fertig mit Lesen!“ Wir nehmen es als Kompliment!
Vielen Dank für das offene Gespräch, Frau Brüsewitz!
Heimbeiratswahl im Seniorenheim Neandertal
Die Heimbeiratswahl fand am 19. Oktober 2011 von 11.00 Uhr—15.00 Uhr im Speisesaal des Seniorenheims Neandertal statt. Ein aufregender Tag stand den Bewohnern, als auch den Mitarbeitern des Sozialen Dienstes bevor. Der Speisesaal wurde zu einem richtigen Wahllokal umgebaut. Mit abgetrennten Wahlkabinen und einer Tonne für die Stimmzettel ging die Wahl um 11.00 Uhr schon gut los. Viele Bewohner kamen selbständig, andere wurden von den Sozialdienstmitarbeitern zum Speisesaal begleitet, wiederum andere, die ihr Bett oder ihren Bereich nicht verlassen konnten oder auch gar nicht verlassen wollten, konnten die Wahl auf ihrem Zimmer durchführen.
Insgesamt wurden 71 gültige Stimmzettel abgegeben. Ab 15.00 Uhr zählten und werteten die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes die Stimmzettel aus.
Schnell stand ein Ergebnis fest, welches am selben Tag bekannt gegeben wurde. Nach einer Heimbeiratswahl besteht jedoch Pflicht einer Bestätigung, das heißt: die Kandidaten müssen die Wahl persönlich bestätigen. Dabei teilte Herr Weiss mit, dass er auf seine Kandidatur verzichtet, so dass Herr Dittmer „nachrutschen“ konnte. Nachdem alle Heimbeiratsmitglieder bestätigt hatten, wurden die neuen Ergebnisse durch einen Plakatwechsel mitgeteilt.
Der Blick in die , und auch hinter die Rezeption:
Nachdem in den vergangenen Monaten schon einige Abteilungen vorgestellt wurden, ist heute mal die Verwaltung an der Reihe. Die Gesichter der Mitarbeiter, die oft an der Rezeption für Fragen und Anliegen aller Art zur Verfügung stehen, sind den meisten ja bekannt. Aber mit den vielen Namen hier im Haus ist es ja nicht immer so leicht. An den Wochentagen arbeiten regelmäßig Frau Müller und Frau Fiedler, sowie auch Herr Lentzsch. In Vertretungszeiten, wie beispielsweise bei Krankheit oder Urlaub, und natürlich an den Wochenenden werden sie unterstützt von Frau Sayn, Frau Strunk, Frau Bigalke und Herrn Seiffert. Allerdings ist der Rezeptionsdienst nicht allein dazu gedacht, ein schönes Gesicht zu machen, Telefongespräche weiterzuleiten, die Post zu verteilen, Auskünfte zu geben und Lösungen für die vielen kleinen und großen Wünsche zu finden, nein, die Mitarbeiter bekommen auch noch fleißig Arbeit aus der Verwaltung. Denn da arbeitet Frau Mehlmann an der Kostenabrechnung unserer Bewohner. Bescheinigungen, Anträge und natürlich das liebe Geld wollen ausgefüllt, verwaltet und berechnet werden. Bei Bescheinigungen schlägt auch das Herz von Herrn Seiffert höher, der für die Fragen der Mitarbeiter zur Verfügung steht. Gerade beim Austritt und auch beim Start im Haus, wenn alles neu ist, und man sich nicht so gut auskennt, gibt es viele Fragen und Schreibkram, der erledigt werden will. Und nicht zuletzt wollen die Mitarbeiter auch den vereinbarten Lohn in der richtigen Höhe und auch pünktlich erhalten. Zu Herrn Lentzsch braucht man an dieser Stelle wahrscheinlich am wenigsten zu sagen, denn neben seiner Rezeptionstätigkeit umsorgt er die Formalitäten und Bedürfnisse rund um den Einzug der neuen Bewohner ins Haus. Damit die nötige finanzielle Übersicht unserer Unternehmung erhalten bleibt, gibt es die Buchhaltung. Hier verbucht Frau Fiedler die vielen Rechnungen und Belege, die dieser Übersicht dienen. Nicht zu vergessen an dieser Stelle unsere Auszubildenden, die nicht nur die Arbeiten in unserer Verwaltung lernen und üben sollen, sondern die durch Ihren Dienst auch eine tolle Unterstützung der Mitarbeiter sind.
Tja, und wenn alle gut arbeiten können und zufrieden ihren Dienst tun, kann ich auch zufrieden sein in dem Bewusstsein, die Abteilung gut zu leiten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Marwin Bremkamp
Verwaltungsleiter
"Mein Neandertal" 10/2011
Kuchenwoche
Diesen Monat hat die Küche wieder Großes vor. Vom 17.—21. Oktober werden wir vom Küchenpersonal mit einer besonderen Kuchenwoche verwöhnt. Täglich können Sie sich auf teils bekannte, teils außergewöhnliche Kuchenvariationen freuen. Alles wird selbst gebacken. Also: vergessen Sie das Kalorien—Zählen. Lassen Sie es sich einfach schmecken, und genießen sie das süße Leben!
Umstrukturierung der Bereiche
Lange wurde sie geplant, am 19.09. war es dann soweit: die Umstrukturierung der ehemaligen Wohnbereiche 100 - 600 ist erfolgt.
Durch die Umbaumaßnahmen in unserem Haus wollten wir unter anderem erreichen, dass wir innerhalb der bisherigen Wohnbereiche überschaubarere Wohneinheiten bilden können, mit jeweils eigener Wohnküche und eigenen Dienstzimmern mit einer familiäreren Atmosphäre.
Uns stehen nun 9 Wohnküchen und dazugehörig 9 Dienstzimmer zur Verfügung. Entsprechend bilden sich nun 9 in der Regel kleinere Wohnbereiche, in denen unsere Bewohner die neuen Gemeinschaftsräume und Dienstzimmer als Anlaufstation bzw. Aufenthaltsbereich nutzen können. Die Zimmer, die an die Wohnküchen angrenzen, bilden den entsprechenden Wohnbereich, wie die unten stehende Skizze noch einmal verdeutlicht.
Die neuen Räumlichkeiten werden nun also mit Leben gefüllt. Noch ist nicht alles perfekt, so wird in nächster Zeit noch einiges an Zubehör folgen, so dass sich alle hoffentlich bald recht wohl fühlen können. Für die eine oder andere Umstellung wünschen wir allen Betroffenen alles Gute.
Jubiläum
Am 15.09. hatten wir ein wichtiges Jubiläum im Haus.
Fr. Karola Friedrich begann am 15.09.1996 im ehemaligen Bereich 300 ihre Arbeit und ist somit bereits 15 Jahre bei uns.
Angefangen hatte sie schon im Jahr 1994 als Pflegehelferin für ein halbes Jahr, ehe sie ihre schulische Ausbildung zur Pflegefachkraft begann. Nach erfolgreichem Abschluss absolvierte sie im Neandertal ihr (damals noch erforderliches) Anerkennungsjahr.
Als ausgebildete Altenpflegerin übernahm Frau Friedrich dann schnell die Wohnbereichsleitung im Bereich A 300, später zusätzlich im Bereich B 300 und ist seitdem unermüdlich für „ihre“ Bewohner und „ihre“ Mitarbeiter da.
(Fr. Schneider -links, Fr. Friedrich -rechts)
Schon seit einigen Monaten hat sie nach vielen Jahren die Leitung abgegeben, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben, ist aber weiterhin als Pflegefachkraft eine Stütze für Bewohner, das Team und die neue Leitung.
Wir danken ihr ganz herzlich für ihren großen Einsatz, ihre Fürsorge und Treue und wünschen ihr viel Kraft für die neuen Herausforderungen der nächsten 15 Jahre.
Wir schicken den Garten in den Winterschlaf!

Kaum zu glauben: Schon wieder geht ein Gartenjahr, inzwischen schon unser drittes, dem Ende entgegen. Unübersehbar hat längst der Herbst Einzug gehalten und es ist Zeit, ein Resumé zu ziehen: Auch dieses Jahr hat unser kleines Gärtchen wieder Bewohnern, Besuchern und Mitarbeitern viel Freude bereitet. Gemeinsam haben wir gesät, gepflanzt, gehackt, gesäubert, gegossen und dem Ansturm von Schnecken und Wühlmäusen getrotzt. Auch wenn unsere schönen Tomaten wetterbedingt dem Pilz zum Opfer fielen, so haben wir dies Jahr doch zum ersten Mal zwei Gurken und eine (!) kleine Paprikaschote ernten können. Unsere Stangenbohnen haben nicht nur wunderschön rot geblüht, sondern auch gut getragen und wurden mit den Bewohnern zu einer leckeren „Schnibbelbohnensuppe“ verarbeitet. Was von den geernteten Bohnen nicht in der Suppe landete, prangt – von der Hülse befreit – als wunderschön rosafarbenes Deko-Objekt. Küchenkräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Dill, Rosmarin, Thymian, Borretsch, Liebstöckel, Lavendel, Zitronenmelisse und verschiedene Minzen weckten durch ihren Duft bei unseren Bewohnern so manche schöne Erinnerung und fanden auch bei Kochangeboten Verwendung.
Dunkelviolette Dahlien, Funkien, Rosen, Margeriten, Rittersporn, Astilben, Cosmea, Löwenmäulchen, Astern und viele andere Blumen haben uns – neben den wunderschönen Blumenkästen – das ganze Jahr über erfreut. Ein Tütchen Blumensamen, das eine Bewohnerin uns weitergab, hat uns u.a. hübsche Kornblumen beschert. Und über die Kerne der z.T. riesigen Sonnenblumenblüten machen sich jetzt noch die Meisen her.
Im Rückblick bleibt alles in allem Dankbarkeit und Staunen über das Wunder und die unnachahmliche Schönheit der Schöpfung, und: „Auf Wiedersehen, Bewohnergärtchen, bis zum nächsten Jahr!“
Am 27. Oktober ab 14.30 Uhr wollen wir im letzten gemeinsamen Gartenprojekt dieses Jahres unser Gärtchen „winterschlaffertig“ machen. Sie sind herzlich eingeladen dabei zu sein.
Ein besonderer Tag
An einem schönen Samstagnachmittag ging unsere Heimbewohnerin Frau Lerche mit ihren Bekannten Herrn und Frau Rossol eine Runde spazieren. Frau Rossol war viele Jahre als Mitarbeiterin in unserem Haus beschäftigt.
Als sie gemeinsam im Bereich des Gemeindeschaukastens vorbei kamen, machte Lerche eine spannende Entdeckung.
Sie fand eine wunderschön aussehende Raupe.
Herr Rossol half die Raupe hochzunehmen. Auffällige große Augen zierten Ihren Rücken. Aber was war das für eine eigentümliche Raupe?
Niemand konnte es beantworten.
Großer Bewohnerausflug zum Baldeneysee
Der Sommer neigt sich dem Ende zu und schöne Sonnentage verheißen einen Schönen Altweibersommer. Genau die richtigen Bedingungen für unsere großen Bewohnerausflüge. Am 31.8 war es dann soweit und unsere erste Gruppe mit Bewohnern konnte zum großen Bewohnerausflug zum Baldeneysee starten. Schon auf der Fahrt mit den hauseigenen Bussen konnten unsere Bewohner sich an der vorbeiziehenden Natur erfreuen und bekamen eine erste Einstimmung auf die schöne Natur am Baldeneysee. Angekommen trennten uns nur wenige Schritte vom Parkplatz bis zu Landesteg des Schiffes. Bei herrlichstem Sonnenschein und einer leichten Brise traten wir unsere Reise über den See an.
Nachdem wir unsere Plätze im Restaurant des Schiffes eingenommen hatten, wurde unser Gaumen mit köstlichem Kaffee und Kuchen verwöhnt. Wohl gestärkt und gesättigt wollten unsere Bewohner jetzt die schöne Aussicht auf dem Sonnendeck des fahrenden Schiffes genießen. Überwältigt von der Schönheit und Majestät des Baldeneysees konnten sie nicht genug bekommen und die zweistündige Fahrt verging wie im Fluge. Angefüllt mit den Eindrücken und den schönen Bildern von unserem Ausflug traten wir wieder die Heimreise an. Auch wenn der Ausflug eigentlich viel zu kurz war, freuten wir uns auf unser zu Hause und werden noch lange an diesen schönen Tag denken.
Der Herbst zeigt sich mit bunten Farben, und das war auch Motto unseres Herbstfestes im Neandertal. Schon am Eingang wurde dieses Motto mit den Früchten und Pflanzen des Herbstes in der Dekoration umgesetzt und fand sich auch in der Tischdekoration wieder.
Mit diesen Herbsteindrücken hat Frau Minnaert-Goula die zahlreichen Bewohner, Angehörigen und Gäste in unserem Speisesaal begrüßt. Für die Unterhaltung auf unseren Fest gab das Gesangsduo „Tina & Charlie“ ihre Lieder zum Besten. Als Aperitif für Kaffee und Kuchen hörten wir ein paar Schlager. Danach haben „Tina & Charlie“ unsere Ohren und Herzen mit Liedern aus ihrem reichhaltigen Repertoire erfreut. Bei ihren stimmungsvollen Liedern hat es viele unserer Bewohner, Angehörigen und Gäste nicht mehr auf den Stühlen gehalten. Tanzend und schunkelnd wurde sich zum Rhythmus der Musik bewegt und auch eine nicht mehr enden wollende Polonaise hat sich während der Darbietung unseres Gesangduos durch unseren Speisesaal geschlängelt. So wurde der Herbst in unserem schönen Neandertal singend und tanzend begrüßt und wird uns hoffentlich noch viele schöne und bunte Tage bescheren.
"Mein Neandertal" 08/2011
Rückblick ins Märchental
Es war einmal….
am 3. Juli—bei trockenem (!!) Wetter und sehr guter Stimmung gingen wir pünktlich um 11:00 Uhr an den Start zu unserem diesjährigen großen Sommerfest, das sich thematisch an den überlieferten Märchen orientierte. Die Vorbereitungen waren bis zum letzten Moment auf Hochtouren gelaufen: planen, einkaufen, Froschkönig und Fliegenpilze in Eigenarbeit (!) herstellen, Dienstpläne schreiben, Spielroute zusammenstellen, Rosen besorgen, Pavillons planen und aufbauen alles lief auf diesen großen Augenblick zu. Und wieder einmal können wir dankbar sagen: Es hat sich gelohnt! Bewohner und Besucher hatten gemeinsam viel Freude an den märchenhaft aufbereiteten Ständen.
Knusperhäuschen, Fliegenpilzwiese, Froschkönigbrunnen, Verkleidungsstand, - und über allem schwebte ein Hauch von Dornröschen. Kleine und große Prinzessinnen kamen entsprechend verkleidet—mit selbstgebastelten Kronen daher, Ritter hatten sich—unter Anleitung von Clown Pepe—mit Schwertern und Wappen selbst ausgestattet. Am Knusperhäuschen konnte man sich den ganzen Tag bedienen und obendrein für sich oder eine besonders geliebte Person ein Lebkuchenherz gestalten. Selbst unsere Tiere durften dieses Jahr „mitgestalten“: Bei den Märchen vom „Wolf und den 7 Geißlein“ und „Hans im Glück“ durften unsere Ziegen und Gänse eine „Statistenrolle“ übernehmen. Auf der Bühne gab es ein abwechslungsreiches Programm: Die Kindertanzgruppe der Tanzschule Krause wurde, dieses Jahr ergänzt durch eine Folklore-Tanzgruppe. Bei unserem diesjährigen Thema stand natürlich auch eine Märchenlesung auf dem Programm, die dankenswerterweise von einer unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen übernommen wurde. Selbstverständlich durfte unsere beliebte und bewährte „Hausband“ - siehe Photo nicht fehlen. Bei bekannten Volksliedern fielen unsere Bewohner und Besucher in den Gesang ein : „ Lauf Jäger, lauf Jäger, lauf, lauf, lauf!“
Zum Schluss—außer einem großen DANKE an die Haustechnik und alle anderen Mithelfer ein Zitat aus dem Gästebuch: „ Sanfte Töne und eine lieblich duftende Brise lockten uns vom Wald an diesen Festplatz. Mit viel Herz und Liebe ein kleines Festchen. Mit Suppe im Magen, Schwert im Gürtel weiter zieht es uns! Danke fürs Verweilen!
Café Kränzchen zieht um
Wegen Umbauarbeiten ist das Café Kränzchen im August für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die genauen Daten werden noch bekannt gegeben. Wenn der Betrieb wieder aufgenommen wird, wird sich das Café für einen bestimmten Zeitraum im Konferenzraum (Raum neben dem Speisesaal) befinden. Von da aus können Sie die wunderschöne Atmosphäre des ehemaligen Wintergartens genießen.
Im Auftrag der Verwaltung
René Seiffert, aus der Personalverwaltung ist bei den Bewohnern eher unbekannt, aber dafür bei den Mitarbeitern umso bekannter. Zukünftig wird er als Personalreferent in unserem Haus arbeiten. Das umschließt neben seinen bisherigen Tätigkeiten auch die eigenständige Bearbeitung von Projekten innerhalb des Personalbereiches und die Ausbildung von Auszubildenden in der Verwaltung zu Bürokaufleuten im Gesundheitswesen. In diesem
Zusammenhang wird Herr Seiffert zukünftig unserem Leitungsgremium, dem Hausausschuss, sowie der Steuerungsgruppe angehören. Schließlich wird Herr Seiffert zusätzlich die stellvertretende Leitung in der Verwaltung übernehmen. Wir gratulieren ihm und wünschen alles Gute und Gottes Segen für die neuen Aufgaben die ihm bevorstehen.
Urlaubsspezial...
Wie in der letzten Ausgabe schon angekündigt, sollten auch unsere Bewohner das Gefühl von einer kurzen „Auszeit“ - das Gefühl von Urlaub empfinden.
Wir Mitarbeiter, haben uns bemüht, alles für einen gelungen Ausflug zu geben, aber eine Sache hat durchweg nicht so funktioniert, wie wir sie haben wollten. Doch das war etwas, was nicht in unserer Hand lag. Ich spreche von dem Wetter! Das Wetter bereitete uns große Sorgen. Jedes Mal, wenn es um die Organisation unserer Ausflüge ging, waren wir uns unsicher, ob wir sie nun absagen oder besser stattfinden lassen sollten. Über den Termin wusste jeder Bescheid, Mitarbeiter waren eingeplant, Angehörige wollten mitlaufen und ehrenamtliche Helfer haben sich angeboten, uns zu begleiten. Alles passte hervorragend. Der selbstgemachte Kuchen im Café Hellenbruch und der heiße Kaffee warteten auf uns, aber immer wieder standen wir kurz bevor es losgehen sollte, draußen vor der Tür und grübelten über das Wetter nach. Doch wir ließen uns von ein paar Regentropfen nicht entmutigen und gingen das Risiko ein, „plitsche“ nass zu werden.
Beim ersten Ausflug mit dem Wohnbereich 500, ging noch alles gut. Wir gingen im leichten Nieselregen hier los und erst als wir im Café ankamen, legte der Regen los. Schön „kuschelig“ war es dabei auf dem Bauernhof unter dem Zelt, bei Kerzenschein und dicken Regentropfen. Ganz anders sah es ein Tag später aus, als wir mit den Etagen 200/C300 unseren Ausflug unternahmen. Bei trockenem Wetter, aber starkem Wind, marschierten wir los. Das war sehr abenteuerlich für unsere Bewohner, denn der Wind wehte durch die Blätter der Bäume und verursachte ein leises, aber mächtiges Rauschen, und wir waren mitten drin. So ein Pech für die Etage 600, diese gingen mit ein paar Regentropfen los, und kurze Zeit später regnete es aus allen Wolken. Doch wir hatten Glück. Der Weg zum Café führt über ein kleines Waldstück, die hohen alten Bäume schützen den kleinen Gehweg mit ihren großen Blättern, und so kam kaum ein Regentropfen an uns ran. Doch von den Temperaturen her war es sehr unangenehm; immerhin konnten wir uns bei einem heißen Getränk wieder aufwärmen, bevor es dann wieder nach Hause ging. Beim Ausflug des Wohnbereiches AB 300 mussten wir dann doch passen. Wir haben ganz viel Durchhaltevermögen bewiesen, aber an diesem Tag hat es vom Morgen an nur geregnet. Daraufhin sagten wir den Ausflug ab, und kaum zu glauben—der ganze Nachmittag blieb trocken. Als Ersatztermin haben wir den 18. August geplant. Mit der Etage 400 sind wir nach einem gemütlichen Kaffeenachmittag bei Gewittergrollen und einigen Regentropfen glücklich und zufrieden zurückgekehrt. Trotz des schlechten Wetters haben die Bewohner die Ausflüge als ein schönes Erlebnis empfunden.
Ausflug zum Baldeneysee
Auch in diesem Jahr zieht es uns mit unseren Bewohnern in die „Ferne“: Wir planen eine Bootstour auf dem Baldeneysee mit unseren mobilen Bewohnern. Zwei Termine sind geplant mit je 2 kleineren Bewohnergruppen: Mittwochs, den 31.08. und 07.09.2011.
Der Baldeneysee liegt im Süden, der Grünen Lunge von Essen. Während einer zweistündigen Bootstour wollen wir die schöne Umgebung genießen bei Kaffee und Kuchen auf dem Boot.
Wir starten vom Heim um 13.30 Uhr und fahren mit unseren hauseigenen Autos nach Essen. Gegen 14.30 Uhr werden wir unser Ziel erreichen. Vom Parkplatz bis zur Anlegestelle sind es nur ca. 50 m. An der Anlegestelle, Hügel, erwartet uns das Schiff um 15.10 Uhr. Tische für je 6 Personen sind für uns reserviert, Kaffee und Kuchen wurden zuvor bestellt. Nach dem Kaffeetrinken kann man, wenn man es sich zutraut, auf das Deck des Schiffes gehen, um die hügelige Landschaft zu betrachten. Gegen 16.50 Uhr kehren wir wieder zurück an die Anlegestelle Hügel. Dort können wir noch etwas die Regattastrecke entlang flanieren, bevor wir die Heimreise antreten. Wir schätzen, dass wir gegen spätestens 19.OO Uhr wieder zu Hause sind. Wir laden alle mobilen Bewohner herzlich ein.
Wer arbeitet hier im Haus???
Teil 1:
Betreuungskräfte stellen sich vor
Nachdem wir nun ein halbes Jahr tierische Bewohner unseres Hauses vorgestellt haben, starten wir neu mit den verschiedenen Berufsgruppen. Und ich wette, wir alle werden erstaunt sein, wie viele Menschen in ganz unterschiedlichen Bereichen dazu beitragen, dass es unseren Bewohnern möglichst an nichts fehlt.
Ja, - im Laufe des letzten Jahres haben wir gewaltig Zuwachs bekommen. Die Betreuungskräfte haben Einzug gehalten ins Heimleben. Überall tauchen sie auf und tragen zusätzlich Sorge für das Wohl unserer Bewohner.
Aber was heißt eigentlich Betreuungskräfte – oder Betreuungsassistenten und welche Aufgabe haben sie?
Betreuungsassistenten sind zusätzlich vom Land bewilligte Kräfte, die sich speziell um unsere dementen, bettlägerigen Bewohner kümmern. Diesen Bewohnern wird in besonderer Weise Zuwendung geschenkt, um den spezifischen Anforderungen und Herausforderungen, die ihre Krankheit mit sich bringt, begegnen zu können.
Es handelt sich um eine zusätzliche soziale Betreuung. Spaziergänge/-fahrten, Vorlesezeiten, Koch- oder Backangebote, Gespräche und Bewegung seien hier als konkrete Dienste genannt. Sie helfen beim Transfer der Bewohner zu Angeboten des Sozialen Dienstes, bei Feiern und Ausflügen – immer im Rahmen der ihnen zur Betreuung anvertrauten Bewohner. Vielfach besteht ihre Aufgabe in der Einzelbetreuung. Ganz eng arbeiten sie mit dem zuvor bestehenden Team des Sozialen Dienstes und den Kollegen aus der Pflege zusammen.
Jeder Mitarbeiter hat einen festen Wohnbereich, in dem er tätig ist; so entsteht eine vertrauensvolle Basis zwischen Mitarbeiter und Bewohner. In unserem Haus heißen die Betreuungsassistenten namentlich: Frau Fedtke-Schröder, sie ist auf der Etage 100, 200 und C300 eingesetzt; Frau Köhl, ist auf der Etage 400 und 500 eingesetzt; Frau Kroll, sie ist auf der Etage 200 und C 300 eingesetzt; Frau Röwer, sie hat die Betreuung zusätzlich mit Frau Köhl auf WB 400, wird jedoch ab August unser Haus verlassen; Frau Sauer, die die Betreuung auf der Etage A, B 300 übernimmt, und zu guter letzt Frau Schierweit, die ebenfalls auf der Etage A, B 300 und 600 tätig ist.

















